Osteoporose erkennen und verstehen – bevor es zu einem Knochenbruch kommt
Viele Menschen erfahren erst von Osteoporose, wenn bereits ein Knochenbruch aufgetreten ist.
Unsere Knochen tragen uns ein Leben lang – und doch können sie im Laufe der Zeit an Stabilität verlieren. Unser Ziel ist es, genau das frühzeitig zu erkennen und Knochenbrüche möglichst zu vermeiden.Vielleicht stellen Sie sich die Frage:
„Sind meine Knochen noch stabil – oder besteht bereits ein Risiko für einen Bruch?“
Als DVO-zertifiziertes Zentrum für ambulante osteologische Schwerpunktversorgung betreuen wir Patientinnen und Patienten aus Wolgast, Greifswald, Usedom und der gesamten Region Vorpommern. Die umfangreiche Abklärung erfolgt in unserer Praxis in Wolgast, häufig nach Überweisung durch Ihren Hausarzt oder Facharzt aus der Region.
Wann sollten Sie an Osteoporose denken?
✔ nach einem Knochenbruch
✔ ab etwa 50–60 Jahren
✔ bei Cortisontherapie
✔ bei bekannten Risikofaktoren
Wenn Sie sich hier wiederfinden, empfehlen wir eine Abklärung.
Bitte vereinbaren Sie einen online Termin zur Knochendichtemessung.
WAS IST OSTEOPOROSE? - Wenn die Knochen an Stabilität verlieren
Osteoporose – umgangssprachlich auch „Knochenschwund“ genannt – ist eine Erkrankung, bei der die Knochen an Dichte und Festigkeit verlieren.
Die Folge:
Die Knochen werden anfälliger für Brüche – oft schon bei geringer Belastung.
Viele Betroffene sprechen auch von „porösen Knochen“.
WARUM IST OSTEOPOROSE GEFÄHRLICH?
Knochenbrüche sind oft der erste Hinweis
Osteoporose verursacht häufig lange keine Beschwerden.
Viele Menschen erfahren erst von der Erkrankung:
nach einem ersten Knochenbruch, der auch ohne schweres Trauma einfach so auftritt.
Typische Beispiele:
- Wirbelkörperbrüche
- Oberarmkopfbrüche
- Unterarmfrakturen
- Oberschenkelhalsbrüche
Gerade deshalb ist eine frühzeitige Abklärung so wichtig.
WER IST BETROFFEN?
Osteoporose ist häufiger als viele denken
Von Knochenfrakturen besonders betroffen sind:
- Frauen ab etwa 60 Jahren, Männer ab 70 Jahren
- Größenverlust oder Rückenschmerzen
- bereits bekannter Osteoporose
- Menschen nach einem Knochenbruch
- Patienten mit Risikofaktoren (z. B. Cortisoneinnahme, Diabetes)
- Familiärer Vorbelastung
Studien zeigen, dass ein großer Teil der Betroffenen erst nach einem Bruch diagnostiziert wird.
WARUM FRÜHERKENNUNG SO WICHTIG IST
Handeln, bevor etwas passiert
Osteoporose entwickelt sich oft über viele Jahre unbemerkt.
Wird sie früh erkannt, bestehen oftmals sehr gute Möglichkeiten:
- das Risiko für Knochenbrüche zu senken
- die Stabilität der Knochen zu erhalten
- langfristige Einschränkungen zu vermeiden
UNSER ANSATZ
Mehr als nur eine einzelne Messung
Für eine verlässliche Einschätzung reicht eine einzelne Untersuchung nicht aus.
Wir betrachten Ihre Knochengesundheit immer im Gesamtbild:
- umfassende knochenspezifische Krankengeschichte
- Risikofaktoren
- Laborwertuntersuchungen
- Bewertung Ihres Sturzrisikos
- Knochendichtemessung (DEXA) und Röntgen, falls sinnvoll
Diese werden strukturiert nach aktuellen Leitlinien bewertet.
Als DVO-zertifiziertes Zentrum arbeiten wir nach definierten Qualitätsstandards in der osteologischen Diagnostik und Therapie. Mehr zur Untersuchung und zum Ablauf erfahren Sie hier: Knochendichtemessung (DEXA)
Warum wir Ihre Knochengesundheit umfassend beurteilen
Viele Untersuchungen betrachten nur einzelne Aspekte.
Wir kombinieren alle relevanten Informationen und bewerten diese strukturiert nach aktuellen Leitlinien.
So entsteht eine klare Entscheidung:
Ist eine Behandlung notwendig – oder nicht?
Ein zentraler Teil unserer Arbeit ist die klare Einordnung:
Besteht ein behandlungsbedürftiges Risiko – oder nicht?
Nicht jeder Patient benötigt eine Therapie.
Wenn eine Behandlung sinnvoll ist, erhalten Sie eine konkrete Empfehlung.
Wenn nicht, geben wir Ihnen klare Hinweise zur weiteren Beobachtung Ihrer Knochengesundheit.
Informieren Sie sich auch gerne zu unserem genauen Diagnostikablauf.
INTERDISZIPLINÄRE BETRACHTUNG
Mehrere Blickwinkel für eine sichere Einschätzung
Bei uns betrachten nicht nur einzelne Fachbereiche Ihre Situation isoliert.
Unterschiedliche medizinische Perspektiven fließen zusammen.
So entsteht eine umfassende und fundierte Einschätzung, die Ihrer individuellen Situation wirklich gerecht wird.
Mehr dazu finden Sie in unserem Leistungsbereich.
WAS SIE SELBST TUN KÖNNEN
Ihre Knochengesundheit aktiv unterstützen
Neben der medizinischen Abklärung können Sie selbst einen wichtigen Beitrag leisten:
Ernährung
- calciumreiche Lebensmittel
- ausgewogene Ernährung
Bewegung
- regelmäßige Aktivität
- Kraft- und Gleichgewichtstraining
Ziel ist es, die Stabilität Ihrer Knochen langfristig zu unterstützen.
WANN SOLLTEN SIE HANDELN?
Eine Abklärung ist besonders sinnvoll, wenn:
- Sie bereits einen Knochenbruch hatten
- Sie zu einer Risikogruppe gehören
- Sie unsicher sind, wie es um Ihre Knochengesundheit steht
IHR NÄCHSTER SCHRITT
Lassen Sie Ihre Knochengesundheit gezielt abklären
Wenn Sie unsicher sind, wie es um Ihre Knochengesundheit steht,
empfehlen wir eine gezielte Abklärung.
In vielen Fällen reicht ein Termin aus, um eine klare Einschätzung zu erhalten.
Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder vereinbaren Sie direkt einen Termin zur Frakturrisikobestimmung / Knochendichtemessung (DEXA) bei uns. Termin vereinbaren
Häufige Fragen zur Osteoporose
Viele Patientinnen und Patienten stellen sich die Frage,
ob ihre Knochen bereits an Stabilität verloren haben und ihre Beschwerden bereits auf einen Knochenschwund (Osteoporose) hinweisen oder was Sie selbst tun können.
Wir betreuen Patientinnen und Patienten aus Wolgast, Greifswald, Usedom dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und darüberhinaus. Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.
1. ENTSCHEIDUNG
Wann sollte ich meine Knochengesundheit überprüfen lassen?
Eine Abklärung der Knochengesundheit ist sinnvoll, wenn eines oder mehrere der folgenden Kriterien auf Sie zutreffen:
- Sie hatten bereits einen Knochenbruch ohne schweres Trauma
- Sie sind über etwa 50–60 Jahre alt
- Sie nehmen Medikamente wie Cortison ein
- bei Ihnen bestehen bekannte Risikofaktoren (z. B. Diabetes)
- Sie bemerken Größenverlust oder anhaltende Rückenschmerzen
Auch wenn Sie unsicher sind, kann eine gezielte Untersuchung sinnvoll sein.
Bin ich bei Ihnen richtig?
Unsere Untersuchung richtet sich an Patientinnen und Patienten,
bei denen ein mögliches Risiko für Osteoporose abgeklärt werden soll.
Wenn Sie unsicher sind, empfehlen wir zunächst die Rücksprache mit Ihrem Hausarzt.
Ist ein Knochenbruch immer ein Hinweis auf Osteoporose?
Nicht jeder Knochenbruch ist automatisch ein Hinweis auf Osteoporose.
Treten Brüche jedoch ohne schweres Trauma auf,
kann dies ein wichtiger Hinweis auf eine verminderte Knochenstabilität sein.
In solchen Fällen empfehlen wir eine gezielte Abklärung.
2. VERSTÄNDNIS
Was ist Osteoporose?
Osteoporose – auch als Knochenschwund bezeichnet – ist eine Erkrankung, bei der die Knochen an Dichte und Stabilität verlieren.
Dadurch steigt das Risiko für Knochenbrüche.
Welche Symptome gibt es bei Osteoporose?
Osteoporose verursacht häufig lange keine Beschwerden.
Mögliche Hinweise können sein:
- Rückenschmerzen
- Größenverlust
- Knochenbrüche ohne schweres Trauma
Oft wird die Erkrankung erst nach einem Knochenbruch erkannt.
Ist Osteoporose gefährlich?
Osteoporose erhöht das Risiko für Knochenbrüche deutlich.
Besonders Brüche der Wirbelsäule oder Hüfte können zu dauerhaften Einschränkungen führen.
Deshalb ist eine frühzeitige Abklärung wichtig.
3. BEWERTUNG UND BEHANDLUNG
Bedeutet Osteoporose immer eine Behandlung?
Nein. Nicht jede festgestellte Osteoporose muss sofort behandelt werden.
Entscheidend ist Ihr individuelles Risiko für Knochenbrüche.
Auf Grundlage aller erhobenen Daten wird individuell entschieden,
ob eine Behandlung notwendig ist – oder nicht.
Ist Osteoporose heilbar?
Osteoporose ist eine chronische Erkrankung und in der Regel nicht vollständig heilbar.
Ziel der Behandlung ist es, das Fortschreiten zu verlangsamen und Knochenbrüche zu vermeiden.
Kann man Osteoporose aufhalten?
Eine vollständige Rückbildung ist meist nicht möglich.
Das Fortschreiten kann jedoch in vielen Fällen deutlich verlangsamt werden – insbesondere bei frühzeitiger Diagnose.
4. UNTERSUCHUNG
Wie genau ist die Knochendichtemessung?
Die Knochendichtemessung (DEXA) ist ein sehr genaues und etabliertes Verfahren.
Für eine zuverlässige Einschätzung Ihrer Knochengesundheit wird sie immer im Zusammenhang mit weiteren Informationen bewertet.
Wie lange dauert der Termin?
Für Ihren Termin planen wir in der Regel etwa 60 bis 75 Minuten ein.
So können wir Ihre Situation sorgfältig und vollständig beurteilen.
Muss ich mich auf die Untersuchung vorbereiten?
Ja. Vor Ihrem Termin erhalten Sie einen digitalen Fragebogen, den Sie bitte möglichst zu Hause ausfüllen.
Ihre Angaben sind eine wichtige Grundlage für die Einschätzung.
Was sollte ich zum Termin mitbringen?
Bitte bringen Sie möglichst folgende Unterlagen mit:
- Überweisung Ihres Haus- oder Facharztes
- Liste Ihrer Vorerkrankungen
- frühere Befunde oder Arztbriefe
- aktuelle Medikamentenliste
Je vollständiger Ihre Unterlagen sind, desto genauer ist die Beurteilung.
Wer übernimmt die Kosten der Untersuchung?
Die Knochendichtemessung ist in vielen Fällen eine individuelle Gesundheitsleistung.
Der Preis beträgt derzeit 54 Euro.
Unsere Praxis verfügt aktuell über keine Abrechnungsgenehmigung gegenüber gesetzlichen Krankenkassen.
5. NACH DER UNTERSUCHUNG
Was passiert nach der Untersuchung?
Nach Ihrem Termin werden alle erhobenen Daten sorgfältig ausgewertet.
Sie erhalten:
- eine Einschätzung Ihres individuellen Risikos
- Empfehlungen zur Behandlung oder Vorbeugung
- einen Arztbrief für Sie und Ihren weiterbehandelnden Arzt
Ihr Hausarzt bespricht die nächsten Schritte mit Ihnen.
Muss ich nach der Untersuchung weiterhin zu Ihnen kommen?
Nein. In vielen Fällen erfolgt die weitere Betreuung über Ihren Hausarzt oder Facharzt.
Wenn eine spezialisierte Behandlung bei uns sinnvoll ist, melden wir uns bei Ihnen.
Muss ich die Untersuchung regelmäßig wiederholen?
Ob eine erneute Untersuchung sinnvoll ist, hängt von Ihrem individuellen Ergebnis ab.
Häufig empfehlen wir Kontrolluntersuchungen im Zeitraum zwischen 6 Monaten und 5 Jahren.
6. EIGENER BEITRAG
Kann ich selbst etwas für meine Knochengesundheit tun?
Ja. Sie können selbst einen wichtigen Beitrag leisten.
Dazu gehören:
- eine ausgewogene, calciumreiche Ernährung
- regelmäßige Bewegung
- Kraft- und Gleichgewichtstraining
Ziel ist es, Ihre Knochen langfristig zu stabilisieren.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie unsicher sind, wie es um Ihre Knochengesundheit steht,
empfehlen wir eine gezielte Abklärung.
Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder vereinbaren Sie direkt einen online Termin zur Knochendichtemessung (DEXA).
WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
Mehr zur Untersuchung und zum Ablauf unseres DVO-zertifiziertes Zentrum für Osteologie finden Sie hier:
Lassen Sie Ihre Knochengesundheit gezielt überprüfen
Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft,
empfehlen wir eine Abklärung in unserer Praxis in Wolgast.
Hier gelangen Sie zur online Terminvereinbarung.
Osteoporose nach Knochenbruch – ein wichtiger Hinweis
Ein Knochenbruch ist häufig kein Zufall und mehr als ein einmaliges Ereignis. Gerade wenn ein Bruch ohne schweres Trauma auftritt, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass die Stabilität der Knochen bereits vermindert ist.Viele Patientinnen und Patienten erfahren erst in diesem Zusammenhang, dass eine Osteoporose vorliegt.
Nach einem Knochenbruch sollte die Ursache abgeklärt werden
Typische Beispiele sind:
- Oberarmkopfbrüche
- Wirbelkörperbrüche
- Oberschenkelhalsbrüche
- Unterarmbrüche nach geringem Sturz
In diesen Situationen ist es besonders wichtig, die Knochengesundheit gezielt zu untersuchen.
Denn:
Ohne Abklärung bleibt die Ursache oft unerkannt –
und das Risiko für weitere Knochenbrüche steigt.
Was bedeutet das für Sie?
Wenn bei Ihnen ein Knochenbruch aufgetreten ist, stellt sich eine entscheidende Frage:
Handelt es sich um ein einmaliges Ereignis – oder besteht ein erhöhtes Risiko für weitere Brüche?
Genau diese Einschätzung ist der wichtigste Schritt, um:
- weitere Frakturen zu vermeiden
- die Stabilität Ihrer Knochen zu erhalten
- langfristige Einschränkungen zu verhindern
Unser Ansatz ist strukturiert und leitliniengerecht
Nach einem Knochenbruch betrachten wir Ihre Situation immer im Gesamtbild.
Dazu gehören unter anderem:
- Ihre Krankengeschichte
- mögliche Risikofaktoren
- Laborwerte
- die Knochendichtemessung (DEXA)
Alle Informationen werden strukturiert nach aktuellen medizinischen Leitlinien bewertet.
So entsteht eine klare Einschätzung: Besteht ein behandlungsbedürftiges Risiko – oder nicht?
Nicht jeder Knochenbruch bedeutet automatisch eine Behandlung
Wichtig zu wissen:
Nicht jeder Bruch führt automatisch zu einer Therapie.
Die Entscheidung erfolgt immer individuell – auf Grundlage aller erhobenen Daten.
Wenn eine Behandlung sinnvoll ist, erhalten Sie eine konkrete Empfehlung.
Wenn nicht, geben wir Ihnen klare Hinweise zur weiteren Beobachtung Ihrer Knochengesundheit.
Frühzeitig handeln – weitere Brüche vermeiden
Ein bereits erlittener Knochenbruch ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für weitere Frakturen.
Eine gezielte Abklärung kann helfen, dieses Risiko deutlich zu reduzieren.
Ihr nächster Schritt
Wenn bei Ihnen ein Knochenbruch aufgetreten ist oder Sie unsicher sind, ob ein Risiko besteht, empfehlen wir eine gezielte Abklärung Ihrer Knochengesundheit.
Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder lassen Sie sich überweisen.
Alternativ können Sie auch direkt einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.